Ist Wolfgang Pauritsch nicht mehr bei Bares für Rares?

Kurz gesagt: Wolfgang Pauritsch ist weiterhin Teil von „Bares für Rares“. Er gehört seit dem Start 2013 zum Händlerkreis, tritt aber wie alle Händler nicht in jeder Folge auf — die Besetzung des Händlerraums wechselt. Zusätzlich kursierten im Juni 2025 Falschmeldungen über seinen Tod, die frei erfunden waren. Beides zusammen erklärt die verbreitete Annahme, er sei nicht mehr dabei.

Wie die Händler eingesetzt werden

Im Händlerraum sitzen pro Folge fünf Händlerinnen und Händler, ausgewählt aus einem größeren Kreis. Wer dabei ist, wechselt von Sendung zu Sendung. Dadurch entsteht bei regelmäßigen Zuschauern der Eindruck, jemand fehle über längere Zeit.

Die Händler sind hauptberuflich im Handel mit Antiquitäten, Kunst und Sammlerstücken tätig und nehmen die Dreharbeiten neben ihrem eigenen Geschäft wahr. Gedreht wird in Blöcken über mehrere Tage. Wer terminlich nicht kann, ist in diesen Folgen nicht zu sehen.

Pauritsch führt ein Auktionshaus und ist entsprechend eingebunden. Dass er nicht in jeder Ausstrahlung auftaucht, hat damit einen praktischen Grund. Ein Ausstieg lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Todesgerüchte von 2025

Im Juni 2025 verbreiteten sich in sozialen Netzwerken Meldungen über einen angeblichen Tod von Wolfgang Pauritsch. Sie waren frei erfunden und wurden von Medien als Falschmeldung eingeordnet. Er selbst meldete sich anschließend zu Wort.

Solche Falschmeldungen über bekannte Personen sind ein wiederkehrendes Muster im Netz. Sie werden häufig über Seiten verbreitet, die mit reißerischen Überschriften Klicks erzeugen und Werbeeinnahmen erzielen wollen. Teilweise stecken auch Betrugsversuche dahinter.

Wer eine solche Meldung sieht, sollte den Namen zusammen mit einer etablierten Nachrichtenquelle suchen. Bei realen Todesfällen bekannter Personen berichten alle großen Redaktionen binnen Stunden. Fehlt das, ist die Meldung mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch.

Wer Wolfgang Pauritsch ist

Pauritsch stammt aus Österreich und betreibt ein Auktionshaus. Zur Sendung kam er nach eigener Darstellung eher zufällig, ohne dass eine Fernsehkarriere geplant war. Er gehört seit dem Beginn der Reihe im Jahr 2013 dazu.

Bekannt ist er für ein deutliches Auftreten in Verhandlungen und für seinen Schwerpunkt bei Kunst und Antiquitäten. In der Sendung ist das Teil der Dramaturgie, weil die Händler unterschiedliche Interessen und Stile vertreten. Genau daraus entsteht die Spannung.

Neben der Hauptsendung ist er in Sonderausgaben und Spezialformaten zu sehen, etwa in Weihnachtsfolgen. Diese laufen zusätzlich zum regulären Programm. Auch dort wechselt die Besetzung.

Wie die Sendung funktioniert

„Bares für Rares“ läuft seit 2013 im ZDF und ist eine der erfolgreichsten Sendungen im Nachmittagsprogramm. Zuerst schätzen Expertinnen und Experten ein mitgebrachtes Objekt, danach entscheidet der Besitzer, ob er es den Händlern anbietet. Im Händlerraum wird frei verhandelt.

Die Objekte stammen von Privatpersonen, die sich bewerben. Vor der Aufzeichnung erfolgt eine Vorauswahl, bei der Echtheit und Eignung geprüft werden. Das erklärt, warum kaum Fälschungen in die Sendung gelangen.

Die Händler kaufen auf eigene Rechnung und tragen das wirtschaftliche Risiko selbst. Was sie später mit den Stücken machen, ist ihre Sache. Diese Konstruktion unterscheidet die Sendung von reinen Schätzformaten.

Woher solche Fragen kommen

Sendungen mit festen Gesichtern erzeugen bei Zuschauern eine Gewohnheit. Fehlt jemand über mehrere Folgen, entsteht der Eindruck eines Abschieds. Suchmaschinen zeigen dann automatisch Vorschläge in dieser Richtung, was den Eindruck verstärkt.

Hinzu kommt, dass Wiederholungen älterer Folgen im Programm laufen. Wer eine ältere Folge sieht, kann daraus keine Rückschlüsse auf den aktuellen Stand ziehen. Das Sendedatum steht in der Programmvorschau.

Verlässliche Angaben zur Besetzung stehen auf den Seiten des Senders. Dort sind alle Händlerinnen und Händler mit Kurzporträt gelistet. Diese Übersicht wird gepflegt.

Die Expertinnen und Experten der Sendung

Vor dem Händlerraum steht die Schätzung durch Fachleute, die auf verschiedene Bereiche spezialisiert sind: Schmuck, Uhren, Möbel, Gemälde, Porzellan, Spielzeug oder technische Geräte. Auch dieser Kreis wechselt von Folge zu Folge. Über die Jahre haben mehrere Personen die Sendung verlassen oder sind neu dazugekommen.

Solche Wechsel werden vom Sender in der Regel nicht einzeln kommuniziert, weshalb Zuschauer sie erst nach längerer Zeit bemerken. Daraus entstehen dieselben Fragen wie bei den Händlern. Der Ablauf ist immer derselbe.

Die Expertise ist der eigentliche Kern der Sendung, weil erst die fachliche Einordnung den Wert eines Objekts erklärt. Die Verhandlung im Anschluss ist die Unterhaltung. Beides zusammen erklärt den anhaltenden Erfolg.

Was aus den verkauften Stücken wird

Nach dem Verkauf gehören die Objekte den Händlern, die sie in ihren Geschäften, auf Messen oder über Auktionen weiterverkaufen. Ein Gewinn ist dabei nicht garantiert, weil Marktpreise schwanken und einzelne Stücke lange liegen bleiben. Die Händler tragen das Risiko selbst.

In Sonderformaten wurde mehrfach gezeigt, was aus einzelnen Objekten geworden ist. Solche Rückblicke sind bei Zuschauern beliebt, weil sie die Geschichte abschließen. Sie laufen unregelmäßig.

Wer selbst etwas anbieten will, findet die Bewerbungsunterlagen auf den Seiten des Senders. Die Nachfrage ist erheblich, weshalb Wartezeiten üblich sind. Eine Teilnahme ist kostenlos.

Warum die Sendung so erfolgreich ist

„Bares für Rares“ verbindet drei Elemente, die für sich schon funktionieren: die persönliche Geschichte hinter einem Gegenstand, die fachliche Einordnung durch Sachverständige und die Verhandlung um Geld. Diese Mischung erreicht ein sehr breites Publikum. Sie ist zugleich der Grund, warum das Format international mehrfach adaptiert wurde.

Hinzu kommt eine ruhige Erzählweise ohne künstliche Dramatik, was sich vom Großteil des Nachmittagsprogramms unterscheidet. Der Moderator führt durch die Sendung, ohne die Objekte zu überlagern. Genau diese Zurückhaltung wird von Zuschauern häufig gelobt.

Die Ausstrahlung erfolgt werktäglich, dazu kommen längere Sonderausgaben am Abend. Damit erreicht die Reihe eine sehr hohe Zahl an Folgen. Wiederholungen laufen zusätzlich auf mehreren Kanälen.

Häufige Fragen

Ist Pauritsch noch bei Bares für Rares?

Ja.

Warum ist er nicht in jeder Folge?

Die Händlerbesetzung wechselt pro Sendung.

Seit wann ist er dabei?

Seit dem Start 2013.

Was war 2025 mit Todesmeldungen?

Sie waren frei erfunden.

Wie erkennt man solche Falschmeldungen?

Etablierte Redaktionen berichten dann nicht.

Was macht er beruflich?

Er betreibt ein Auktionshaus.

Wie viele Händler sind pro Folge dabei?

Fünf.

Wo steht die aktuelle Besetzung?

Auf den Seiten des Senders.

Wechseln auch die Experten?

Ja, ebenfalls von Folge zu Folge.

Was passiert mit verkauften Objekten?

Die Händler verkaufen sie auf eigenes Risiko weiter.

Warum ist die Sendung so erfolgreich?

Wegen der Mischung aus Geschichte, Fachwissen und Verhandlung.

Quellen

Das passt dazu

Drei Artikel, die dieselbe Frage von einer anderen Seite angehen:

Geschrieben von Bella, Redaktion frageecke.de — sie schreibt hier über Alltagsfragen und ihre Antworten.

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