Ist Gunnar nicht mehr bei den Beet-Brüdern dabei? Der Stand

Kurz gesagt: Gunnar Fichter ist weiterhin Teil der Beet-Brüder. Er kann wegen seines eigenen Familienbetriebs nicht bei allen Drehtagen dabei sein und wird in Teilen der Staffeln von Kollegen vertreten. Einen Ausstieg hat er selbst öffentlich dementiert. Der Eindruck entstand, weil er auf Instagram häufiger im eigenen Garten statt bei gemeinsamen Projekten zu sehen war.

Was er selbst gesagt hat

Nachdem Zuschauer ihn seltener bei gemeinsamen Projekten sahen, äußerte sich Fichter öffentlich dazu. Er stellte klar, dass er nicht ausgestiegen ist und die Arbeitsverteilung ähnlich wie im Vorjahr geregelt wurde. Er könne lediglich nicht bei jedem Dreh dabei sein.

Der Grund liegt in seiner beruflichen Tätigkeit: Neben der Fernsehproduktion ist er in seinem Familienbetrieb im Garten- und Landschaftsbau eingebunden. Beides zeitlich zu verbinden, ist bei mehrwöchigen Drehblöcken schwierig. Deshalb übernehmen in einzelnen Folgen Kollegen.

Als Vertretung traten in einer Staffel unter anderem Michael Westerburg und Ralf Dammasch auf. Diese Aufteilung ist eine praktische Lösung, kein Personalwechsel. Fichter selbst bestätigte auch neue Staffeln.

Wie die Sendung funktioniert

„Die Beet-Brüder“ ist eine Sendung, in der ein Team von Landschaftsgärtnern innerhalb weniger Tage einen vernachlässigten Garten umgestaltet. Die Bewohner geben Wünsche vor, das Team plant und setzt um. Am Ende steht die Übergabe.

Gedreht wird in Blöcken, bei denen mehrere Gärten hintereinander bearbeitet werden. Das erfordert von den Beteiligten längere Abwesenheit vom eigenen Betrieb. Genau daraus entsteht der beschriebene Terminkonflikt.

Alle Beteiligten sind hauptberuflich Handwerker und keine Schauspieler. Das ist Teil des Konzepts und erklärt die Glaubwürdigkeit der Arbeitsschritte. Es erklärt zugleich die begrenzte Verfügbarkeit.

Warum solche Fragen entstehen

Zuschauer verbinden Sendungen stark mit einzelnen Personen und bemerken jede Veränderung im Team. Fehlt jemand über mehrere Folgen, entsteht schnell die Annahme eines Streits oder einer Kündigung. Suchmaschinen schlagen entsprechende Formulierungen vor, was den Eindruck verstärkt.

Hinzu kommt, dass Sender Personalveränderungen selten einzeln kommunizieren. Wer nicht dabei ist, wird meist nicht erwähnt. Erklärungen kommen dann von den Beteiligten selbst über soziale Medien.

Im vorliegenden Fall hat genau das stattgefunden. Damit ist die Frage beantwortet, und zwar aus erster Hand. Belastbarer geht es nicht.

Frühere Wechsel im Team

Über die Staffeln hinweg hat sich die Besetzung mehrfach verändert, weil einzelne Mitglieder ausgeschieden sind und andere hinzukamen. Solche Wechsel gehören bei einer über viele Jahre laufenden Reihe dazu. Sie betreffen fast alle Formate dieser Art.

Jeder dieser Wechsel hat in der Zuschauerschaft ähnliche Fragen ausgelöst. Die Gründe reichen von beruflichen Veränderungen bis zu persönlichen Entscheidungen. Nicht in allen Fällen wurde etwas öffentlich mitgeteilt.

Für die Bewertung gilt dasselbe wie sonst: Ohne Aussage der betroffenen Person oder des Senders bleibt jede Erklärung Spekulation. Diese Zurückhaltung ist angebracht. Sie schützt auch die Betroffenen.

Wo man den Stand nachliest

Verlässliche Angaben zur Besetzung stehen auf den Programmseiten des Senders und auf den offiziellen Kanälen der Beteiligten. Beide werden gepflegt und sind kostenfrei zugänglich. Sendetermine finden sich in den Programmvorschauen.

Von Portalen mit Überschriften wie „Der wahre Grund“ ist abzuraten, weil sie regelmäßig ohne Quelle arbeiten. Solche Texte greifen häufig ältere Aussagen auf und stellen sie als neu dar. Ein Blick auf das Veröffentlichungsdatum entlarvt das meist.

Wer die Sendung verfolgt, sollte außerdem beachten, dass Wiederholungen älterer Staffeln laufen. Aus ihnen lässt sich der aktuelle Stand nicht ableiten. Die Staffelnummer steht in der Programminformation.

Wie ein Garten in wenigen Tagen entsteht

Für eine Folge wird ein Garten in der Regel innerhalb weniger Tage komplett umgestaltet, was ohne genaue Planung nicht möglich wäre. Vorab werden Entwurf, Material, Pflanzen und Maschinen bestellt, sodass am Drehtag alles bereitsteht. Das ist der Grund, warum solche Projekte im Fernsehen schneller aussehen als in der Realität.

Erd- und Pflasterarbeiten machen dabei den größten Teil der Zeit aus, während die Bepflanzung vergleichsweise schnell geht. Wer zu Hause etwas Ähnliches vorhat, sollte diesen Anteil einplanen. Er wird regelmäßig unterschätzt.

Auch Genehmigungen können nötig sein, etwa bei Wegen, Mauern, Teichen oder dem Fällen von Bäumen. Viele Kommunen haben Baumschutzsatzungen mit Genehmigungspflicht ab einem bestimmten Stammumfang. Das gilt unabhängig davon, ob ein Fernsehteam mitwirkt.

Was man aus der Sendung mitnehmen kann

Wiederkehrende Themen sind Sichtschutz, Entwässerung, Wegeführung und pflegeleichte Bepflanzung. Gerade die Entwässerung entscheidet darüber, ob ein Garten dauerhaft nutzbar bleibt. Sie wird bei Eigenprojekten häufig vergessen.

Bei der Pflanzenwahl setzt das Team meist auf robuste, standortgerechte Arten statt auf empfindliche Solitäre. Das senkt den Pflegeaufwand erheblich. Für Nachahmer ist das der wichtigste Punkt.

Schottergärten kommen in der Sendung nicht vor und sind in mehreren Bundesländern inzwischen eingeschränkt oder untersagt. Als Alternative gelten Kiesbeete mit Bepflanzung. Sie sehen ähnlich aus und sind ökologisch deutlich besser.

Der Beruf hinter der Sendung

Landschaftsgärtnerin und Landschaftsgärtner ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit dreijähriger dualer Ausbildung, offiziell Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Die Ausbildung umfasst Pflanzenkunde, Pflasterarbeiten, Vermessung, Maschinenführung und Bauwerksabdichtung. Sie ist damit deutlich technischer, als der Begriff Gärtner vermuten lässt.

Der Beruf gehört seit Jahren zu denen mit hoher Nachfrage und guten Übernahmechancen. Betriebe suchen bundesweit Auszubildende und Fachkräfte. Wer sich für die Sendung interessiert, findet über die Verbände Informationen zur Ausbildung.

Für eine Selbstständigkeit ist ein Meistertitel oder eine vergleichbare Qualifikation üblich, wenn Bauleistungen erbracht werden. Die Meisterprüfung umfasst Fachpraxis, Fachtheorie, Betriebswirtschaft und Ausbildereignung. Sie dauert je nach Modell ein bis zwei Jahre.

Häufige Fragen

Ist Gunnar Fichter ausgestiegen?

Nein, er hat das selbst dementiert.

Warum ist er nicht in jeder Folge?

Wegen seines eigenen Familienbetriebs.

Wer vertritt ihn?

In einer Staffel unter anderem Michael Westerburg und Ralf Dammasch.

Was macht er beruflich?

Er arbeitet im Garten- und Landschaftsbau.

Gibt es neue Staffeln?

Ja, er hat sie selbst bestätigt.

Worum geht es in der Sendung?

Um die Umgestaltung vernachlässigter Gärten.

Sind die Beteiligten Schauspieler?

Nein, sie sind Handwerker.

Wo stehen verlässliche Angaben?

Auf den Programmseiten des Senders.

Wie lange dauert eine Gartenumgestaltung wirklich?

Im Fernsehen wenige Tage, privat meist deutlich länger.

Braucht man Genehmigungen?

Für Bäume, Mauern und Teiche häufig ja.

Welche Ausbildung steckt dahinter?

Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Quellen

Das passt dazu

Drei Artikel, die dieselbe Frage von einer anderen Seite angehen:

Geschrieben von Bella, Redaktion frageecke.de — sie schreibt hier über Alltagsfragen und ihre Antworten.

Nach oben scrollen