Inhalt
Kurz gesagt: Es gibt zwei Filme mit den Minions in der Hauptrolle — „Minions“ (2015) und „Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ (2022). Dazu kommen vier Teile von „Ich – Einfach unverbesserlich“, in denen sie Nebenfiguren sind. Zusammen umfasst die Reihe damit sechs Kinofilme.
Die beiden Minions-Filme
Minions erschien 2015 und erzählt die Vorgeschichte der gelben Figuren, lange bevor sie auf Gru treffen, mit Stationen in London der sechziger Jahre.
Der zweite Teil kam 2022 in die Kinos und schließt die Lücke zwischen der Vorgeschichte und dem ersten Auftritt Grus als erwachsener Bösewicht.
Beide Filme funktionieren eigenständig und setzen die Hauptreihe nicht voraus, auch wenn Anspielungen darauf enthalten sind.
Die vier Hauptfilme
Ich – Einfach unverbesserlich startete 2010 und führte sowohl Gru als auch die Minions ein, die dort zunächst reine Nebenfiguren waren.
Es folgten der zweite Teil 2013, der dritte 2017 und der vierte 2024, wobei sich der Schwerpunkt zunehmend auf Grus Familie verlagert hat.
Die Minions haben in allen vier Teilen feste Auftritte, tragen die Handlung aber nicht — sie sorgen für die komischen Einlagen zwischen den Handlungssträngen.
Die chronologische Reihenfolge
- Minions (2015) – spielt am frühesten
- Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss (2022)
- Ich – Einfach unverbesserlich (2010)
- Ich – Einfach unverbesserlich 2 (2013)
- Ich – Einfach unverbesserlich 3 (2017)
- Ich – Einfach unverbesserlich 4 (2024)
Welche Reihenfolge sinnvoll ist
Für Kinder ist die Erscheinungsreihenfolge meist die bessere Wahl, weil die Figuren dort so eingeführt werden, wie sie gedacht waren.
Wer chronologisch schauen will, beginnt mit den beiden Minions-Filmen und arbeitet sich dann durch die Hauptreihe — der Zusammenhang wird dadurch klarer.
Für das Verständnis ist beides unproblematisch, weil jeder Film eine abgeschlossene Handlung hat und keine Cliffhanger verwendet.
Woher die Minions kommen
Sie wurden für den ersten Film als Hilfstruppe des Bösewichts entworfen und waren ursprünglich nur als Randfiguren geplant.
Ihre Beliebtheit beim Publikum führte dazu, dass sie in den Fortsetzungen mehr Raum bekamen und schließlich eigene Filme erhielten.
Der Name spielt auf das englische Wort für Handlanger an, was ihre Rolle in der Handlung ziemlich genau beschreibt.
Die Sprache der Minions
Sie sprechen eine erfundene Sprache, die Wortfetzen aus dem Englischen, Spanischen, Französischen, Italienischen und weiteren Sprachen mischt.
Weil die Bedeutung überwiegend aus Betonung und Situation erschlossen wird, funktionieren die Filme international ohne größere Anpassungen.
Gesprochen werden die Figuren im Original vom Regisseur Pierre Coffin selbst, der damit hunderte Rollen im selben Film übernimmt.
Der kommerzielle Erfolg
Die Reihe gehört zu den erfolgreichsten Animationsreihen überhaupt und hat weltweit mehrere Milliarden US-Dollar eingespielt.
Der erste Minions-Film war zum Zeitpunkt seines Erscheinens einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten.
Hinzu kommt ein außergewöhnlich großes Geschäft mit Lizenzprodukten, das für das Studio wirtschaftlich ähnlich bedeutsam ist wie die Kinoeinnahmen.
Kurzfilme und Serien
Neben den Kinofilmen gibt es zahlreiche Kurzfilme, die den Heimfassungen beiliegen oder separat veröffentlicht wurden.
Diese Kurzfilme sind für die Handlung nicht erforderlich und werden bei der Frage nach der Anzahl der Filme üblicherweise nicht mitgezählt.
Hinzu kommen Attraktionen in Freizeitparks und eine ausgedehnte Präsenz in Werbung und sozialen Medien.
Altersfreigabe und Eignung
Alle Teile sind ohne Altersbeschränkung freigegeben und richten sich ausdrücklich an Familien mit Kindern.
Einzelne Szenen mit Verfolgungen und Explosionen können auf sehr junge Kinder trotzdem aufregend wirken, sind aber ohne bedrohliche Auflösung gestaltet.
Die Filme arbeiten stark mit körperlicher Komik, was sie auch für Kinder verständlich macht, die dem Dialog noch nicht folgen können.
Wie es weitergeht
Nach dem vierten Hauptteil sind weitere Filme in Vorbereitung, wobei das Studio die Reihe seit Jahren in regelmäßigen Abständen fortsetzt.
Belastbar ist immer erst ein bestätigter Kinostart; angekündigte Projekte verschieben sich in der Animation besonders häufig.
Bis dahin gilt: zwei Minions-Filme, vier Hauptfilme, sechs Kinofilme insgesamt.
Das Studio dahinter
Produziert wird die Reihe von Illumination, einem Studio, das 2007 gegründet wurde und für vergleichsweise günstige Produktionskosten bekannt ist. Während große Animationsfilme oft dreistellige Millionenbudgets verschlingen, arbeitet Illumination deutlich sparsamer und erzielt trotzdem hohe Einnahmen. Dieses Verhältnis macht die Reihe zu einer der profitabelsten überhaupt.
Die Animation entsteht in einem Studio in Frankreich, das ursprünglich aus der Werbebranche kam und den charakteristischen Stil der Reihe entwickelt hat. Die klaren Formen und kräftigen Farben sind eine bewusste Entscheidung, die zugleich Rechenzeit spart. Auch die Figuren sind so gestaltet, dass sie ohne Dialog funktionieren.
Neben der Minions-Reihe hat dasselbe Studio weitere erfolgreiche Filme veröffentlicht, darunter Adaptionen bekannter Marken. Die Minions bleiben aber die bekannteste Schöpfung des Hauses. Sie sind inzwischen ein eigenständiges Markenzeichen, das unabhängig von den Filmen funktioniert.
Die Minions als Internetphänomen
Kaum eine Filmfigur ist so stark in sozialen Netzwerken präsent wie die Minions, allerdings meist in Zusammenhängen, die mit den Filmen nichts zu tun haben. Bilder mit aufgesetzten Sprüchen zirkulieren seit Jahren und haben eine eigene Bildkultur hervorgebracht. Diese Verbreitung war weder geplant noch vom Studio gesteuert.
Für die Marke ist das ein zweischneidiger Effekt: Die Bekanntheit steigt, zugleich verschiebt sich das Bild der Figuren weg vom Film. Ein Teil des Publikums kennt die Minions ausschließlich aus solchen Bildern. Die Filme selbst richten sich dagegen unverändert an Familien.
Ähnliche Effekte gibt es bei anderen Figuren, selten aber in diesem Ausmaß. Die Minions haben es geschafft, über ein Jahrzehnt hinweg im Netz präsent zu bleiben. Das ist für eine Filmfigur ungewöhnlich lang.
Häufige Fragen
Wie viele Minions-Filme gibt es?
Zwei mit den Minions als Hauptfiguren.
Wie viele Filme hat die ganze Reihe?
Sechs Kinofilme.
Welcher kam zuerst?
Ich – Einfach unverbesserlich von 2010.
Welcher spielt am frühesten?
Minions von 2015.
Welche Reihenfolge ist besser?
Für Kinder die Erscheinungsreihenfolge.
Welche Sprache sprechen die Minions?
Eine erfundene Mischsprache.
Sind die Filme für Kinder geeignet?
Ja, alle sind ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Kommen weitere Filme?
Ja, die Reihe wird fortgesetzt.
Welches Studio produziert die Filme?
Illumination, mit Animation aus Frankreich.
Warum sind die Minions im Netz so präsent?
Durch Bilder mit aufgesetzten Sprüchen.
Quellen
Das passt dazu
Drei Artikel, die dieselbe Frage von einer anderen Seite angehen:
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- Wie viele Transformers Filme gibt es? Sieben Realfilme
Geschrieben von Bella, Redaktion frageecke.de — sie schreibt hier über Alltagsfragen und ihre Antworten.






