Inhalt
Kurz gesagt: Von Outlander sind acht Staffeln produziert, die achte ist als Abschlussstaffel angelegt. Jede Staffel entspricht ungefähr einem Band der Romanreihe von Diana Gabaldon. Dazu kommt die Vorgeschichte „Blood of My Blood“ als eigene Serie.
Der Aufbau der Serie
Outlander startete 2014 und erzählt von der Krankenschwester Claire Randall, die 1945 durch einen Steinkreis in das Schottland des Jahres 1743 gerät.
Die erste Staffel umfasst sechzehn Folgen, die in zwei Hälften ausgestrahlt wurden — ein Muster, das die Serie später mehrfach wiederholte.
Die Staffellängen schwanken zwischen zehn und sechzehn Folgen, was mit den unterschiedlich umfangreichen Buchvorlagen zusammenhängt.
Die Bücher als Grundlage
Die Romanreihe von Diana Gabaldon umfasst mehrere umfangreiche Bände, von denen jeder grob einer Staffel entspricht.
Weil die Bücher jeweils weit über tausend Seiten haben, muss die Serie erheblich kürzen und Handlungsstränge zusammenfassen.
Einzelne Figuren und Nebenhandlungen fallen dabei weg oder werden mit anderen verschmolzen, was in der Leserschaft regelmäßig diskutiert wird.
Die Abschlussstaffel
Die achte Staffel wurde als Abschluss angekündigt und bringt die Geschichte von Claire und Jamie zu einem Ende.
Die Entscheidung fiel früh genug, damit die Autoren auf ein bewusst gesetztes Ende hinschreiben konnten, statt abrupt aufhören zu müssen.
Ob die Buchreihe damit ebenfalls endet, ist eine andere Frage — Serie und Romane laufen seit Jahren nicht synchron.
Blood of My Blood
Der Ableger erzählt die Geschichte der Elterngeneration, also von Jamies und Claires Eltern in zwei getrennten Zeitebenen.
Damit greift die Serie Figuren auf, die in der Hauptreihe nur in Erwähnungen und Rückblenden vorkommen.
Für die Frage nach den Staffeln von Outlander zählt der Ableger nicht mit; er ist eine eigenständige Produktion.
Die Zeitsprünge
Die Serie arbeitet durchgehend mit zwei Zeitebenen, dem achtzehnten Jahrhundert und dem zwanzigsten, die über die Steinkreise verbunden sind.
Ab der dritten Staffel verlagert sich die Handlung zeitweise nach Amerika, wo ein erheblicher Teil der späteren Bände spielt.
Der Wechsel zwischen den Epochen ist Kern der Erzählung und der Grund, warum die Serie schwer einem einzelnen Genre zuzuordnen ist.
Die Drehorte
Gedreht wurde überwiegend in Schottland, unter anderem in der Umgebung von Glasgow, wo die Produktion ein festes Studio unterhielt.
Für die amerikanischen Handlungsteile dienten ebenfalls schottische Landschaften als Kulisse, ergänzt durch digitale Bearbeitung.
Mehrere Drehorte, darunter historische Anwesen, verzeichnen seither deutlich mehr Besucher — ein Effekt, der in Schottland ausdrücklich beworben wird.
Die Altersfreigabe
Die Serie enthält deutliche Gewalt- und Sexdarstellungen und ist entsprechend erst für ältere Jugendliche und Erwachsene freigegeben.
Besonders die erste Staffel enthält Szenen, die als sehr belastend beschrieben werden und in der Rezeption viel diskutiert wurden.
Wer die Serie empfiehlt, sollte darauf hinweisen — die romantische Vermarktung führt bei manchen Zuschauern zu falschen Erwartungen.
Wo man sie sieht
Outlander läuft in Deutschland über Streamingdienste und wurde außerdem im Fernsehen ausgestrahlt.
Die Verfügbarkeit einzelner Staffeln wechselt, weil die Rechte zeitlich befristet vergeben werden.
Wer die Serie vollständig sehen will, prüft am besten vorab, ob alle Staffeln beim gewählten Anbieter vorliegen.
Die Reihenfolge
Die Staffeln bauen streng aufeinander auf; Quereinsteigen ergibt bei dieser Serie besonders wenig Sinn.
Wer die Bücher parallel lesen will, kann sich an der Staffelzählung orientieren, sollte aber mit Abweichungen rechnen.
Der Ableger lässt sich unabhängig sehen, gewinnt aber deutlich, wenn die Hauptserie bekannt ist.
Die Besetzung
Caitríona Balfe spielt Claire und Sam Heughan Jamie Fraser; beide waren vor der Serie einem größeren Publikum kaum bekannt und sind seither eng mit den Rollen verbunden. Über acht Staffeln hinweg blieb das Hauptpaar unverändert besetzt, was bei einer so langen Laufzeit selten ist. Um sie herum wechselte das Ensemble mehrfach, weil die Handlung Zeitsprünge über Jahrzehnte macht.
Mehrere Figuren werden in späteren Staffeln von anderen Darstellern gespielt, weil die erzählte Zeit voranschreitet und Kinder erwachsen werden. Diese Wechsel sind in den Büchern angelegt und lassen sich nicht vermeiden. Für Zuschauer bedeuten sie eine gewisse Umgewöhnung.
Auffällig ist der hohe Anteil schottischer und irischer Darsteller, was der Serie ihren sprachlichen Charakter gibt. Für den internationalen Markt wurden einzelne Dialoge nachbearbeitet. Im Original bleibt der Akzent deutlich hörbar.
Die Musik
Die Titelmelodie basiert auf einem schottischen Volkslied und wurde für die Serie neu arrangiert, wobei sich die Fassung je nach Staffel ändert. In Staffeln, die in Amerika spielen, klingt sie anders instrumentiert als in den schottischen Teilen. Diese Variationen sind ein bewusstes Erzählmittel.
Komponist Bear McCreary arbeitete durchgehend an der Musik und setzte auf traditionelle Instrumente wie Dudelsack und Fiddle. Die Soundtracks wurden separat veröffentlicht und haben eine eigene Hörerschaft. Sie tragen erheblich zur Atmosphäre der Serie bei.
Auch Gesangsstücke innerhalb der Handlung greifen historische Vorlagen auf. Für die Produktion bedeutete das Recherche in Liedsammlungen. Das Ergebnis ist musikalisch deutlich eigenständiger als bei vergleichbaren Serien.
Die Zeitrechnung in der Serie
Die Handlung springt zwischen dem achtzehnten und dem zwanzigsten Jahrhundert, wobei beide Ebenen jeweils weiterlaufen und nicht stillstehen. Wer im achtzehnten Jahrhundert fünf Jahre verbringt, ist auch in der Gegenwart fünf Jahre älter. Diese Regel ist für das Verständnis der Handlung wichtig.
Die Steinkreise funktionieren dabei nicht beliebig, sondern nur an bestimmten Terminen im Jahreslauf und nur für bestimmte Personen. Diese Einschränkungen werden über die Staffeln nach und nach erklärt. Sie verhindern, dass die Figuren jedes Problem durch eine Zeitreise lösen.
Für Neueinsteiger ist das der Punkt, an dem sich Verwirrung am ehesten einstellt. Ein kurzer Blick auf die Regeln vor dem Start hilft. Danach folgt die Serie einer klaren inneren Logik.
Häufige Fragen
Wie viele Staffeln hat Outlander?
Acht, die letzte als Abschluss.
Wann startete die Serie?
2014.
Wie viele Folgen hat Staffel eins?
Sechzehn.
Worauf basiert die Serie?
Auf der Romanreihe von Diana Gabaldon.
Entspricht eine Staffel einem Buch?
Ungefähr ja.
Was ist Blood of My Blood?
Eine Vorgeschichte über die Elterngeneration.
Wo wurde gedreht?
Überwiegend in Schottland.
Für welches Alter ist sie geeignet?
Für Erwachsene, wegen Gewalt- und Sexdarstellungen.
Wer spielt die Hauptrollen?
Caitríona Balfe und Sam Heughan.
Woher stammt die Titelmelodie?
Von einem schottischen Volkslied.
Wie funktionieren die Zeitsprünge?
Beide Zeitebenen laufen parallel weiter.
Quellen
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Geschrieben von Bella, Redaktion frageecke.de — sie schreibt hier über Alltagsfragen und ihre Antworten.






