Ist Thorsten Zirkel nicht mehr beim Quizduell-Olymp dabei?

Kurz gesagt: Thorsten Zirkel gehört weiterhin zum Olymp des „Quizduell-Olymp“. Er ist seit Oktober 2015 eines der drei festen Mitglieder, gemeinsam mit Eckhard Freise und Marie-Louise Finck. Von März bis Mai 2026 übernahmen Vertretungen, ebenso im Oktober 2022 während einer krankheitsbedingten Pause. Einen Ausstieg hat weder er noch die ARD mitgeteilt.

Wie der Olymp besetzt ist

Drei feste Expertinnen und Experten bilden den Olymp, gegen den ein Prominentenduo antritt. Thorsten Zirkel ist seit Oktober 2015 dabei, Eckhard Freise seit Mai 2016 und Marie-Louise Finck seit Februar 2018. Diese Besetzung ist über Jahre stabil.

Ein regelmäßiger Wechsel ist nicht vorgesehen, anders als bei manchen vergleichbaren Formaten. Bei Abwesenheit einzelner Mitglieder springen jedoch Vertretungen ein. Das geschah in der Vergangenheit mehrfach.

Belegt sind zwei solcher Zeiträume: Im Oktober 2022 musste Zirkel bei drei Folgen krankheitsbedingt pausieren, und von März bis Mai 2026 übernahmen ebenfalls Vertretungen. Beide Male kehrte er anschließend zurück. Ein Abschied wurde nie bekanntgegeben.

Warum der Eindruck entsteht

Die Sendung wird aufgezeichnet und nicht live ausgestrahlt, weshalb zwischen Aufnahme und Sendung Wochen liegen können. Wer eine Vertretung sieht, sieht möglicherweise eine ältere Aufzeichnung. Rückschlüsse auf den aktuellen Stand sind daraus nicht möglich.

Hinzu kommt, dass Wiederholungen älterer Folgen im Programm laufen, teils auf anderen Sendeplätzen. Auch dort kann die Besetzung von der aktuellen abweichen. Das Erstausstrahlungsdatum steht in der Programminformation.

Schließlich greifen Suchvorschläge das Thema auf, sobald mehrere Menschen danach suchen. Dadurch verbreitet sich die Frage weiter, ohne dass ein Anlass besteht. Dieser Effekt ist bei allen Formaten mit festem Personal zu beobachten.

Wie die Sendung funktioniert

Ein Prominentenduo tritt im Studio gegen die drei Expertinnen und Experten an und spielt um eine feste Gewinnsumme von 10.000 Euro. Gefragt wird in mehreren Runden mit unterschiedlichen Regeln. Das Format entstand aus der ursprünglichen Version mit Zuschauerbeteiligung.

Seit dem 14. November 2025 wird aus einer neuen Studiokulisse gesendet, mit moderneren Pulten und einem geänderten Lichtkonzept. Solche Erneuerungen sind bei langlaufenden Formaten üblich. Am Spielprinzip ändern sie nichts.

Die Vorgängersendung „Quizduell“ beruhte auf einer Handy-App und band Zuschauer direkt ein. Nach technischen Problemen bei einer Livesendung wurde das Konzept überarbeitet. Daraus entstand der heutige Olymp.

Wer Thorsten Zirkel ist

Zirkel ist unter dem Beinamen „Das Quiz-Ass“ bekannt und tritt seit Jahren erfolgreich bei Quizwettbewerben an. Er wurde deutscher Quizmeister und gehört zu den bekanntesten Quizspielern des Landes. Beruflich ist er nicht im Fernsehen tätig.

Wie die meisten Quizspieler bereitet er sich systematisch vor, mit Lernkarten, Datenbanken und regelmäßigem Training. Konkurrenzfähiges Quizzen ist damit eher ein Sport als eine Begabung. Das erklärt die Konstanz solcher Spieler über Jahre.

In Deutschland gibt es einen organisierten Quizsport mit Verband, Ligen und Meisterschaften. Auch internationale Wettbewerbe finden statt. Mehrere Mitglieder von Fernsehteams stammen aus diesem Umfeld.

Vergleichbare Formate

Ähnliche Sendungen mit einem Expertenteam gegen Kandidaten gibt es in mehreren Ländern, das bekannteste Vorbild kommt aus Großbritannien. In Deutschland existieren mehrere Varianten mit unterschiedlichen Regeln. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie das Preisgeld verteilt wird.

Gemeinsam ist ihnen, dass die Experten als wiedererkennbare Figuren aufgebaut werden, mit Beinamen und eigener Rolle. Genau diese Bindung erzeugt die Fragen nach Abwesenheiten. Sie ist Teil des Konzepts.

Wechsel im Expertenteam kommen bei allen diesen Formaten vor, meist ohne ausführliche Erklärung. Die Sender kommunizieren sie zurückhaltend. Verlässlich sind allein die Programmseiten.

Wie man selbst besser im Quiz wird

Wettbewerbsfähige Quizspieler arbeiten mit Karteikartensystemen, die Wissen in zunehmenden Abständen wiederholen, dem sogenannten verteilten Lernen. Der Effekt ist gut untersucht und deutlich wirksamer als wiederholtes Lesen. Entsprechende Programme sind kostenfrei verfügbar.

Wirksam ist außerdem, sich auf wiederkehrende Themenfelder zu konzentrieren: Hauptstädte, Flüsse, Nobelpreise, Kunstepochen, Elemente, Literaturklassiker und Sportrekorde tauchen in Quizsendungen überproportional häufig auf. Das ist kein Zufall, sondern folgt der Fragenkonstruktion. Wer diese Bereiche abdeckt, verbessert seine Trefferquote deutlich.

Der dritte Faktor ist Übung unter Zeitdruck, weil Wissen unter Anspannung schlechter abrufbar ist. Quizvereine und Onlineligen bieten dafür regelmäßige Wettbewerbe. Sie sind offen für Einsteiger.

Quizsendungen im deutschen Fernsehen

Quizformate gehören seit den fünfziger Jahren zum festen Bestandteil des Fernsehprogramms und haben mehrere Wellen erlebt. Der größte Schub kam Ende der neunziger Jahre mit dem Erfolg internationaler Lizenzformate. Seither laufen mehrere Sendungen parallel auf verschiedenen Kanälen.

Öffentlich-rechtliche Formate setzen dabei stärker auf Wissensvermittlung, private eher auf hohe Gewinnsummen und Spannung. Beide Ansätze finden ihr Publikum. Die Sendeplätze am Vorabend gehören zu den meistgesehenen des Tages.

Für Kandidaten gibt es Bewerbungsverfahren mit Vorauswahl, meist über Online-Tests und Telefoninterviews. Die Nachfrage übersteigt die Plätze deutlich. Angaben dazu stehen auf den Sendungsseiten.

Der Vorgänger mit der App

Das ursprüngliche „Quizduell“ beruhte auf einer Handy-App, über die Zuschauer live gegen das Studio spielen konnten. Bei der ersten Livesendung 2014 brach die Technik unter der Last zusammen, und die Sendung musste improvisiert weitergeführt werden. Der Vorfall gilt als eine der bekanntesten Fernsehpannen dieser Zeit.

Nach mehreren Anläufen wurde das Konzept überarbeitet und schließlich durch den Olymp ersetzt, bei dem ein festes Expertenteam antritt. Damit entfiel die technische Abhängigkeit von einer Publikumsapp. Die Sendung gewann dadurch an Stabilität.

Der Erfolg dieses Formats zeigt, dass das Kernprinzip auch ohne Zuschauerbeteiligung trägt. Entscheidend sind die Fragen und die Figuren im Olymp. Genau darauf setzt die Sendung bis heute.

Häufige Fragen

Ist Thorsten Zirkel noch dabei?

Ja, er gehört weiterhin zum Olymp.

Seit wann ist er dabei?

Seit Oktober 2015.

Wer gehört sonst zum Olymp?

Eckhard Freise und Marie-Louise Finck.

Wann wurde er vertreten?

Im Oktober 2022 und von März bis Mai 2026.

Wird die Sendung live ausgestrahlt?

Nein, sie wird aufgezeichnet.

Um wie viel Geld wird gespielt?

Um 10.000 Euro.

Gab es Änderungen an der Sendung?

Seit November 2025 gibt es eine neue Studiokulisse.

Wo stehen verlässliche Angaben?

Auf den Programmseiten der ARD.

Wie lernt man für Quizsendungen?

Mit verteiltem Wiederholen und Übung unter Zeitdruck.

Wie wird man Kandidat?

Über die Bewerbungsverfahren der jeweiligen Sendung.

Was war die Panne von 2014?

Die Publikumsapp brach bei der ersten Livesendung zusammen.

Quellen

Das passt dazu

Drei Artikel, die dieselbe Frage von einer anderen Seite angehen:

Geschrieben von Bella, Redaktion frageecke.de — sie schreibt hier über Alltagsfragen und ihre Antworten.

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